VOM MITEINANDER

Mit Forumtheater Partizipationsprozesse anstoßen!

Ein Projekt zur demokratischen Schulentwicklung in den Landkreisen Erzgebirge, Zwickau und Vogtland. Ab Klasse 5 für Oberschulen, Gymnasien und Berufsschulen.

Initiiert und unterstützt vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus im Rahmen der Umsetzung des Handlungskonzeptes „W wie Werte“. In Zusammenarbeit mit der Kooperation Schule und Theater (KOST) Sachsen sowie der Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie Olbernhau und Umland und dem Kompetenzzentrum für Gemeinwesenarbeit und Engagement e.V.

Das Projekt findet mit Oberschulen, Gymnasien, Berufsschulen und Förderschulen statt. Ab sofort können sich Schulen für eine Kooperation bewerben!

Hier geht es zur Ausschreibung für das Schuljahr 2020/2021.

„Die Schule ist nicht nur Ort des Lernens, sondern sie wird auch zum Erfahrungsraum für den Umgang miteinander.“

(aus dem „Handlungskonzept zur Stärkung der demokratischen Schulentwicklung und politischen Bildung an sächsischen Schulen“ des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus, 2017)

Im ersten Schulhalbjahr 2018/2019 führte das Theaterpädagogische Zentrum Sachsen e.V. an mehreren sächsischen Schulen sowie im Theaterhaus Rudi Dresden Werkstätten durch. Diese Werkstätten sind in den Themenbereichen demokratisches Handeln, Selbstwirksamkeit und Selbstbestimmungsfähigkeit sowie Stärkung des sozialen Bewusstseins wirksam.

Nachdem seit dem Schuljahr 2019/2020 das Projekt „Vom Miteinander“ mit 8 Schulen im Erzgebirge erfolgreich durchgeführt wird, gibt es nun für Schulen der Landkreise Erzgebirge, Zwickau und Vogtland die Möglichkeit, in einer festen Kooperation Forumtheater zur Förderung eines demokratischen Miteinanders zu nutzen. Forumtheater ist eine Methode, um eine Lösung für meist unbefriedigende Situationen zu finden und auszuprobieren. Theater meint den spielerischen Zugang, das ungefährliche Ausprobieren neuer Ideen und den gemeinsamen Aha-Effekt. In sächsischen Schulen wird mit Forumtheater-Werkstätten ein Raum geschaffen, der die Partizipation aller Schülerinnen und Schüler befördern soll.

Die Werkstätten sind in den Bereichen demokratisches Handeln, Entwicklung der Fähigkeit zur Selbstbestimmung sowie Stärkung des sozialen Bewusstseins und Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme wirksam. Ausgehend von der aktuellen Situation jeweils einer Klasse werden wir uns mit konkreten Situationen spielerisch auseinandersetzen, um Lösungen und alternative Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Ziel ist dabei immer, eigene Handlungsspielräume wahrzunehmen und zu nutzen, demokratisches Verständnis zu fördern, um partizipatives – gemeinsames – Leben zu ermöglichen. Die konkreten Themen können dabei das Klassen- oder Schulklima umfassen, um eine Vision von Schule kreisen oder um ein generelles Werteverständnis.

Ein Projekttag dauert in der Regel 4 Unterrichtsstunden, beginnt nicht vor 9.00 Uhr und endet spätestens 14.00 Uhr. Die Termine für Fortbildungen werden mit der Schulleitung abgestimmt. Gemeinsam wird entwickelt, wie die Problemlösungen und erforschten Methoden nachhaltig in die Schule integriert werden können.

Weitere Informationen

Diese Schulen sind im Schuljahr 2019/2020 mit uns in einer Kooperation:

Oberschule Lößnitz, Berufsschulzentrum Ölsnitz, Evangelische SchulGemeinschaft Erzgebirge in Annaberg-Buchholz, Oberschule Aue-Zelle, Bildungszentrum Adam Ries – Oberschule in Annaberg-Buchholz, Matthes-Enderlein-Gymnasium Zwönitz, J. H. Pestalozzi Oberschule Annaberg-Buchholz, Oberschule Jöhstadt

 

 

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.

in Zusammenarbeit mit

und der Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie Olbernhau und Umland.

Last modified: 9. Juli 2020