TiKtak – Theater in der Kindheit

Kinder im Kreis

Strategien und Methoden für theaterpädagogische Arbeit in der Kindheit erforschen, entwickeln und vermitteln

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„TiKtak – Theater in der Kindheit“ ist ein Forschungs- und Vermittlungsprojekt mit Modellcharakter. Es findet im Zeitraum von 2020 bis 2023 statt.

Aufgrund gesellschaftlicher Prozesse sind Gruppen in Vor-und Grundschule stark heterogen (Tendenz steigend). Die Förderung kultureller und sozialer Kompetenzen ist umso wichtiger. Gleichzeitig fehlen in ländlichen Räumen für diese Aufgabe ausgebildete pädagogisch arbeitende Menschen und entsprechende Angebote. Theaterpädagogik kann als ganzheitlich wirkende Form kultureller Bildung hier einen wesentlichen Beitrag leisten und schafft in besonderer Form – spielerisch und als direkte Beschäftigung des Menschen mit sich und seiner Umwelt – einen Zugang. Allerdings ist auch hier ein Mangel an erprobten und geeigneten Methoden und Strategien in diesem Bereich, gerade in der Arbeit mit größeren Gruppen (Klassen), zu verzeichnen.

„TiKtak – Theater in der Kindheit“ ist ein Projekt, um nachhaltig kulturelle und soziale Bildung für Kinder zwischen 4 und 10 Jahren (vor allem) in ländlichen Räumen und in stark heterogenen Gruppen zu ermöglichen. Hierfür wird ein Weiterbildungsformat für Fachkräfte im Bereich Kindertageseinrichtungen und Grundschule (Erziehende, Lehrerende) sowie theaterpädagogisch Tätige entwickelt, welches diese befähigt, mittels theaterpädagogischer Methoden soziale und kulturelle Kompetenzen bei Kindern im Alter zwischen 4 und 10 Jahren auch in größeren und stark heterogenen Gruppen zu vermitteln und zu fördern.

In insgesamt 7 Einrichtungen – Kindergärten und Grundschulen – in eher ländlichen Räumen in ganz Sachsen arbeiten Theaterpädagoginnen und Theaterpädagogen, die in intensiver Zusammenarbeit in „Tandems“ mit den Erziehenden vor Ort theaterpädagogische Methoden und Strategien hinsichtlich einer Eignung für das Weiterbildungsformat erforschen und entwickeln. Die Ergebnisse und Erfahrungen werden gesammelt und ausgewertet und dienen der Entwicklung eines Curriculums mit entsprechenden Inhalten und Methoden.

Dabei binden wir, so weit es möglich ist, die bereits vorhanden Strukturen vor Ort ein. Für die wissenschaftliche Begleitung und Auswertung kooperieren wir mit dem Zentrum für Forschung, Weiterbildung und Beratung an der ehs Dresden gGmbH “apfe” (Arbeitsstelle Praxisberatung, Forschung und Entwicklung).

 

Unsere Partnereinrichtungen sind:

  • im Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen:
    – Landkreis Mittelsachsen: N.N.
    – Erzgebirgskreis: Kita „Pöhlbergzwerge“ Annaberg-Buchholz
  • im Kulturraum Leipziger Raum:
    – Landkreis Nordsachsen: AWO Kita „Mühlenmäuse“ Authausen
  • im Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien:
    – Landkreis Bautzen: FS Heideschule Radeberg
    – Landkreis Görlitz: N.N.
  • im Kulturraum Vogtland-Zwickau:
    – Landkreis Zwickau: GS Lindenschule Meerane
    – Vogtlandkreis: Kita „Mischka“ Auerbach

Projektleitung: Dirk Strobel

Das Projekt wird durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus, durch die Kulturräume Erzgebirge-Mittelsachsen, Leipziger Raum, Oberlausitz-Niederschlesien, und Vogtland-Zwickau sowie durch die Sitzgemeinden Annaberg-Buchholz, Bergstadt Brand-Erbisdorf, Laußig (Authausen), Görlitz/Sagar-Krauschwitz, Radeberg, Auerbach und Meerane gefördert.

 

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes

 

und gefördert durch die Kulturräume

 

sowie die Sitzgemeinden.

Wappen Sitzgemeinden

 

Last modified: 26. Februar 2021