CRYSTAL-KLAR

Klassenzimmerstück und Werkstatt zur Crystal-Prävention

Benjamin ist Choreograf. Er will junge Menschen für den Tanz begeistern, kommt ins Klassenzimmer und ins Erzählen: von den Anforderungen des Berufs, dem Stress, dem möglichen Erfolg. Und über seinen Freund Janek, der davon träumte, ein großartiger Tänzer zu werden. Zielstrebig war er, diszipliniert, selbst wenn es ihm nicht gut ging. Bis Janek zusammenbrach. Da war es klar – kristallklar – wie Janek es geschafft hatte, immer oben auf zu sein, wo andere noch unten waren.

Im Klassenzimmerstück geht es um die Lust am Versuchen, die Risiken und den Druck, der dazu führt, dass Drogen als einfaches Hilfsmittel benutzt werden. Dabei findet die Aufführung für die Schülerinnen und Schüler unangekündigt während einer Schulstunde statt. Das Projekt umfasst in der Regel 4 Schulstunden und richtet sich an Ober- und Berufsschulen sowie Gymnasien ab Klassenstufe 7.  Während im Stück (45 min) und in der Nachbereitung (45 min) Risikokompetenz und Kompetenz im Umgang mit Suchtmitteln vermittelt werden, kommen die Teilnehmenden der Werkstatt (90 min) selbst ins Spiel, nehmen die Themen des Stückes auf und proben selbst erlebte oder gedanklich durchgespielte Szenen. Denn hier liegt der Schwerpunkt der universellen präventiven Arbeit – in der Stärkung sozialen Grundkompetenzen, der Ich-Kompetenzen, der Selbstwirksamkeit und der Fähigkeit, mit Konflikten umzugehen.

Das Projekt wurde 2016 innerhalb des Wettbewerbs Suchtprävention Dresden mit einem Anerkennungspreis ausgezeichnet.

Außerdem bieten wir das Projekt auch in einer Variante an, bei der bis zu 100 Schülerinnen und Schüler (je nach Gegebenheiten bei Ihnen vor Ort) gleichzeitig das Stück sehen können und danach mit allen eine Nachbereitung (maximal 90 Minuten, mit spielerischen Anteilen), aber keine Werkstatt erfolgt.

Text und Regie: Dirk Strobel
Dramaturgie: Walter Henckel

Schauspiel: Morten Gensch

Premiere am 28.11.2017 in der 56. Oberschule „Am Trachenberg“, Dresden. Die Erarbeitung der Inszenierung und der Werkstatt wurde mit Mitteln der BZgA durch das Kulturjahr Sucht der Landeshauptstadt Dresden finanziert.

ACHTUNG: Es gibt noch die Möglichkeit einer Variante, bei der wir – mit Rücksicht auf das Infektionsgeschehen – nicht direkt zu Ihnen kommen, sondern Ihnen einen Film und ein Material zur Verfügung  stellen, mit denen Sie ein Präventionsprojekt selbst durchführen können, klassenweise und in Präsenz. Diese Variante konnten wir mit Mitteln der Sächsischen Landesvereinigung für Gesundheitsförderung innerhalb des „GLÜCK SUCHT DICH“-Projektes als Ersatz der corona-bedingt nicht durchführbaren direkten Aufführungen und Werkstätten erstellen.

Wenn Sie an dieser Projektvariante Interesse haben, melden Sie sich bitte bei uns.

 

Buchungsinformationen

Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 7 an Ober- und Berufsschulen sowie Gymnasien.

Publikum: In der Regel eine Klasse, in besonderen Fällen (sh. oben) für bis zu 100 Schülerinnen und Schüler.

Aufführungsrahmen: Im Klassenzimmer (ohne Aufbau, normale Anordnung) oder in der Aula. Wir benötigen keine erhöhte Bühne und keinen speziellen Bühnenraum. Das Stück funktioniert in jedem ausreichend großen, geschlossenen, ruhigen Raum (keine Turnhalle). Die Zuschauenden sollten von allen Plätzen eine gute Sicht haben.

Was wir benötigen ist:

  • Eine magnetische Tafel oder ein Whiteboard.
  • Eine abschließbare Garderobe für den Darsteller.
  • Eine ausreichende Beleuchtung.

Dauer Aufbau: Im Klassenzimmer ist kein Aufbau nötig, ansonsten je nach Bedingungen vor Ort eine kurze Einrichtzeit von 15 min (kein Einlass währenddessen).
Dauer Abbau: Ein Abbau ist nicht nötig.
Stückdauer: 45 Minuten. Keine Pause.

Nach der Aufführung folgt eine Pause, danach je nach Buchung und Absprache Nachbereitung und Werkstatt (sh. oben).

Kosten: Aktuell wird dieses Projekt nicht gefördert. Das heißt, die Schulen müssen bei Buchung die Vollkosten in Höhe von 600,00 Euro zzgl. Fahrtkosten selbst tragen.

 

Nächste Vorstellungen:

 

Weitere Informationen

 

Mach was. Mach irgendwas, habe ich zu ihm gesagt. Sieh zu, dass du tanzen kannst. Dass du 100 Prozent gibst. Weniger will ich nicht sehen. […] Ansonsten war das das letzte Projekt.
Klar? Klar!

Und Janek hat es hingekriegt. Klar.
Und ich habe ihm nichts angemerkt.
Vielleicht hat es auch da angefangen.

 

Von Juli 2019 bis Ende 2020 war das Klassenzimmerstück CRYSTAL KLAR  in das sachsenweite Konzept des mobilen Suchtpräventionsprojektes GLÜCK SUCHT DICH in Sachsen eingebunden. Kontakt: Fach- und Koordinierungsstelle Suchtprävention Sachsen, https://www.suchtpraevention-sachsen.de; Projektmanagement: Nadine Lange, lange@slfg.de.

 

die Erstellung des Projektes wurde unterstützt durch

Last modified: 12. Dezember 2021